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HERAKLIT - Modellierer, Simulator

Im HERAKLIT Modellierer und Simulator werden die wichtigsten Funktionen über so genannte Werkzeugpaletten bereitgestellt. Diese sind einfach und intuitiv nutzbar. Klicken Sie z. B. in der Werkzeugpalette "Elemente" auf "Neu", so wird ein neues Netzelement mit der von Ihnen gewählten Bezeichnung erstellt. Mit gedrückter Maustaste können Sie es dann beliebig auf der Arbeitsfläche positionieren, in der Größe verändern usw. Um beispielsweise einen Wirkungspfeil zu erzeugen, klicken Sie nacheinander in der Werkzeugpalettte "Beziehungen" auf "Neu". Bei Positionsänderungen von Elementen wird der Wirkungspfeil dann automatisch mitgeführt.

 

 
 
Netzmodell
HERAKLIT ermöglicht den Aufbau von beliebig vielen Wirkungsnetzen. Jedes Netz behandelt eine genauer beschriebene Frage- oder Problemstellung, deren Lösung Sie individuell oder im Projektteam bearbeiten. Sie geben die Fragestellung ein und beschreiben diese ausführlicher in einem Kommentarfeld. Personen oder Gruppen, die an der Problemstellung mitwirken oder die ein Interesse an der Lösung des Problems haben (Stakeholder, Anspruchsgruppen), lassen sich dokumentieren und einzelnen Elementen zuordnen. Dies erleichtert die Konsensfindung in Arbeitsteams erheblich. Die Korrektheit Ihrer Netzentwürfe können Sie anhand der integrierten Checklisten überprüfen. Die Checklisten können mit einem Texteditor um persönliche Erfahrungen und Prüfschritte ergänzt werden. Nach der Eingabe der Problemstellung beginnt Ihre Arbeit mit HERAKLIT mit einem leeren Arbeitsblatt, in dem Sie die Netzelemente und -beziehungen per Mausklick eintragen und genauer beschreiben.
Das Arbeitsblatt können Sie mit einer eigenen Hintergrundgrafik oder Einfärbung gestalten. Für weiterführende Informationen zum Gesamtmodell auf Webseiten können Sie einfache Links legen. Info- und Mediadateien können in einfacher Weise mit dem Modell verknüpft und aufgerufen werden (z. B. Powerpoint-Präsentationen).
Sie können das gesamte Modell gegen unberechtigte Nutzung schützen oder es nur einem bestimmten Personenkreis zugänglich machen.
 
   
Werkzeugpalette für die Modelldatei
 
 
 
Netzelemente
Mit HERAKLIT lassen sich Modelle mit beliebig vielen Netzelementen erstellen, beschreiben und mit beliebigen Informations- und Mediendateien (Video, Ton, Photos usw.) verknüpfen. Die Größe, Position eines Elementes ist beliebig gestaltbar. Für die Beschriftung und Einfärbung stehen alle Schriftarten und Farben Ihres Computers zur Verfügung. Lenkbare, d. h. vom Benutzer oder Projektteam beeinflussbare Elemente, können gesondert hervorgehoben werden. Jedes Element kann mit benutzereigenen Graphiken, die sich zudem noch zustandsabhängig verändern können, versehen werden. Elementzustände können ausführlich beschrieben und durch Farbbalken visualisiert werden. Welche Signalfarben Sie bevorzugen, legen Sie selber fest. Die Gewichtung der Elemente und ihre Relevanz für die Gesamtbewertung des Modells erfolgen ebenfalls über die Werkzeugpalette für Netzelemente. Für jedes Netzelement können Sie fünf Zustandsklassen festlegen, die Sie verbal beschreiben können.
Mit der "Eigendynamik" können Sie Ab- und Zuschreibungen auf den Zustand von Netzelementen vornehmen. Für jedes Element kann genau festgelegt werden, wie viel Ressourcen es in Form von Aktionspunkten verbraucht oder erzeugt.
  Werkzeugpalette für die Netzelemente
 
 
 
Netzbeziehungen
Die Elemente eines Netzes werden durch Wirkungspfeile verbunden. Die Wirkungspfeile werden als Kurve mit beliebig vielen Krümmungspunkten dargestellt, so dass sich auch beliebig komplizierte Netzstrukturen wiedergeben lassen. Die Stärke einer Beziehung (Intensität) wird durch verschiedene Linienstärken berücksichtigt, abschwächende Wirkungen werden durch ein Minus-Zeichen symbolisiert. Zeitliche Verzögerungen lassen sich durch Einfärbung der Wirkungspfeile veranschaulichen. Jeder Wirkungspfeil lässt sich über eigene Dialogfenster beschreiben und mit beliebigen Informations- und Mediendateien (Video, Ton, Photos usw.) verknüpfen. Wenn Ihnen der Zusammenhang bei einer Netzbeziehung genauer bekannt ist, können Sie das zugehörige Funktionsdiagramm in flexibler Weise genauer festlegen. Der Funktionsverlauf kann dabei über ein einfaches Tabellendiagramm mit Anfassern einfach eingeben werden oder per Formeleditor genau beschrieben werden. Für viele Standardfälle (z. B. Sättigungskurven) stehen passende Schaltflächen bereit.
 
 
  Werkzeugpalette für die Netzbeziehungen
 

Statische Netzanalyse
Gerade bei einem umfangreichen Netz ist es nicht leicht, den Überblick zu behalten und festzustellen, wie Ursachen und Wirkungen verlaufen, in welchen Rückkopplungsschleifen ein Element liegt und wo Sie die Ansatzpunkte für eine Problemlösung finden können.
HERAKLIT bietet für die Analyse des Netzes zahlreiche Auswertungsfunktionen. Durch Klick auf ein Element können Sie feststellen, durch welche anderen Elemente dieses beeinflusst wird und umgekehrt welcher Einfluss von diesem Element ausgeht. Durch Klick auf zwei Elemente können Sie sich schrittweise alle Verbindungswege zwischen den Elementen aufzeigen lassen. In einer Vierfeldertafel werden die Elemente nach ihren Wirkungsstärken klassifiziert und in einer Prioritätenliste geordnet ("Vesterscher Papiercomputer"). Um Handlungsprioritäten festzulegen können mit der verfeinerten Netzanalyse detaillierte Informationen über Aktiv- und Passivsummen je Element ermittelt werden. So können mit einem Mausklick sofort die Hauptstellhebel in Ihrem System identifizieren und sich Maßnahmen überlegen, um Verstärkungseffekte zu nutzen.

 

  Werkzeugpalette für die statische Netzanalyse
 
Simulation, Dynamische Netzanalysen
Die von Ihnen erstellten Netze können bis zu zweihundert Runden mit einer beliebig einstellbaren Zeiteinheit (Tag, Monat, Jahr, Minuten usw.) simuliert werden. Die Simulation ist einfach ausführbar und erfordert keine mathematisch-technischen Vorkenntnisse: Durch Anklicken eines Elementes (oder eine Aktion bei zugeschaltetem SzenarioManager) öffnet sich ein Schieberegler, mit dem Sie Zustandsänderungen an den einzelnen Elementen vornehmen können. Durch Klick auf "Start Simulation" erfahren Sie, wie sich diese Zustandsänderungen im Gesamtnetz auswirken. Sie können jederzeit eingreifen und Zustandsänderungen an weiteren Elementen vornehmen. Auch das Rücksetzen auf die jeweilige Vorrunde ist möglich, so dass Entscheidungen zurückgenommen werden können und ein Probehandeln möglich ist. Für jedes Element einzeln oder auch für mehrere Elemente im Vergleich können Sie das Zustandsdiagramm im zeitlichen Verlauf verfolgen. Die Simulation kann schrittweise erfolgen oder in einem Automatik-Modus zum Ablauf gebracht werden.
Als Entscheidungsunterstützung bei der Simulation dienen die von Ihnen bzw. Ihrem Projektteam eingegebenen Gewichtungen und Benotung je Netzelement. Sie werden zu einer Modellbewertung als Performance-Maßstab verdichtet. Die Modellbewertung liefert Ihnen Hinweise für eine optimale Entscheidung. Im "Protokoll" werden Ereignisse und Aktionen mit ihren Folgen und Konsequenzen verzeichnet. Die "Historie" zeigt Ihnen Entwicklungslinien auf.
  Werkzeugpalette für die Simulation und die dynamische Netzanalyse
 
Wenn Sie Ihre Netzwerke nicht direkt am Computer erstellen, sondern diese in Workshops an Moderationswänden ausarbeiten, unterstützt Sie HERAKLIT durch den Ausdruck von geeigneten und bewährten Formblättern. Ebenfalls für die Gruppenarbeit bestimmt sind die Dokumentationsunterlagen, die sämtliche Informationen zum Modell, zu den Elementen und Beziehungen sowie einen Ausdruck der Netzgraphik umfassen.
 
     projektsteuerung2.bmp      projektsteuerung_bewertung2.bmp
Das Modell skizziert die Zusammenhänge von Projekterfolg und Kreativiät. Als lenkbares Element sind die Freiräume definiert. Sie fördern die Anzahl neu entwickelter Ideen, beeinträchtigen gleichzeitig aber auch die Steuerbarkeit des Projekts und damit den Projekterfolg. Der Projekterfolg wird durch die neuen Ideen gleichfalls gefördert. Rückkoppelnd mit abschwächender Wirkung löst der Projekterfolg aber wiederum einen Erfolgsdruck aus, der neue Ideen blockiert.
Das Ablaufdiagramm zeigt die Veränderung der Modellbewertung, wenn zum Start der Simulation die Freiräume um 20 % erhöht wurden. Der Grundtypus des Modells ist "Grenzen des Wachstums". Die (einmalige) Steigerung der Freiräume wird durch zwei "Bremskreisläufe" so abgeschwächt, dass "die Bäume (der Projekterfolg) nicht in den Himmel wachsen."
 
Ausführliche Information enthalten die beiden Fachbeiträge >> "Von der Balanced Scorecard zur computertunterstüzten Entscheidungssimulation" sowie >> "Systemdenken und Simulation mit HERAKLIT"
 
Demo-Version
Eine im Funktionsumfang eingeschränkte Version zum Modellierer, Simulator und Szenarienmanager können Sie gegen eine Schutzgebühr von 19,95 € >> hier downloaden.
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